Teil 4: Bilder digitalisieren, Farben optimieren

So und nun reiche ich auch noch den letzten Teil dieser Artikelserie nach, das Optimieren der gescannten Bilder. Natürlich kann man jede Menge Zeit in Scans stecken, allein die Kratzerretusche kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Hier will ich euch aber lediglich ein kurzes Tutorial liefern,welches euch mit wenigen Klicks bereits zu ansehnlichen Bildergebnissen bringt.

Die verblassten Farben wieder herstellen:

Korrektur hinzufügen

Die ersten guten Ergebnisse liefern meistens Gradationskurve oder Tonwertkorrektur und hier darf man auch ruhig mal auf Auto klicken. Wenn euch das Ergebnis jetzt schon gefällt umso besser, ich habe die Erfahrung gemacht das man in den meisten Fällen die besseren Ergebnisse erzielt wenn man manuell den Schwarz oder Weißpunkt im Bild setzt. Aber eins nachdem anderen, die erste Möglichkeit der automatischen Korrektur findet ihr in Photoshop über zwei Wege. Über Bild/Korrekturen/… findet ihr alle Korrekturmöglichkeiten, eine etwas galantere Möglichkeit das selbe auf das Bild anzuwenden sind die Einstellungsebenen. Die könnt ihr im rechten Bereich von Photoshop bei der Ebenenübersicht hinzuschalten. Je nachdem wie euer PS konfiguriert ist, wenn nichts verändert wurde habt ihr den Korrekturbereich mit lauter Icons die eine Einstellungsebene erzeugen. Einstellungsebenen sind deshalb mehr zu empfehlen, weil ihr hier erstens die Möglichkeit habt, dass ganze ganz schnell durch ausblenden der Ebene, wieder rückgängig zu machen und zweitens weil ihr hier genauer auch einzelne Bildteile bearbeiten könnt. Ich halte es wie ich es gerade besser einsetzen kann, wenn ich weiß das ich das ganze Bild mit den Werten bearbeiten will und ich auch später nicht mehr daran arbeiten werde, nutze ich meistens die Tastenkürzel und somit nicht die Einstellungsebenen.

Gut aber nun endlich weiter, ich hatte ja eben was von einem Schwarz- und Weißpunkt erzählt. Den möchte ich jetzt setzen um bessere Farben im Bild herzustellen. Dazu öffnet ihr die Gradationskurve,

Pipette weiß

Tastenkürzel strg+m und klickt anschließend auf die Pipitte ganz rechts, also die hellste um den Weißpunkt erst zu definieren und anschließend zu setzen. Also falls ihr den Weißpunkt noch nie definiert habt klickt ihr nun doppelt auf das Pipettensymbol, jetzt erscheint das Farbauswahlfenster von Photoshop, hier definiert ihr den Weißpunkt mit R244,G244,B244 damit erreicht man das auch in den hellsten bereichen im Bild später noch Zeichnung vorhanden ist. Denn reines Weiß wäre mit den Werten R255,G255,B255 definiert. Also gebt die Werte ein

R244,G244,B244

(R244,G244,B244) und klickt auf ok, jetzt werdet ihr gefragt ob ihr diesen Wert als neuen Zielwert festlegen wollt – ich habe damals auf ja geklickt, denn ich will ja das als hellsten Punkt, ob ihr das auch macht ist euch überlassen. Bedenkt aber solltet ihr diesen Wert nicht als Standartwert definieren, srpingt die Zahl wieder auf reines Weiß (R255,G255,B255) zurück und davon rate ich dringend ab! Ok gesagt getan nun ist die Farbe definiert und jetzt klickt ihr wieder auf die Pipette ganz rechts (Weißpunkt) und danach auf die Stelle in eurem Bild, die mal weiß war oder der hellste Punkt im Bild ist. Oft bringt dieser Klick schon wunder.

Gradationskurve

Manchmal ist es aber auch besser statt dem Weißpunkt, den Schwarzpunkt in einem Bild zu definieren, das probiert ihr am besten aus. Der Weg ist der selbe nur das beim Schwarzpunkt der Wert R10 G10 B10 gesetzt werden sollte. Nachdem Klick mit der Pipette in das Bild seht ihr auch das sich eure Kurve verändert hat und hoffentlich seht ihr auch das sich euer Bild verbessert hat ;) In meinem Beispiel sieht man das die Farben nun schon wesentlich besser aussehen:

Vorher:Weißpunkt

Nachher:Weißpunkt

Vorher: Schwarzpunkt

Nachher: Schwarzpunkt

So das wars mit der Artikelserie, natürlich war das hier nur ein kleiner Tipp, aber ich denke viel kann man so bereits farblich optimieren. Viel Freude euch damit!



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